Finanziell lohnt sich eine Biogasanlage, weil der Betreiber die Energie gegen eine gesetzlich zugesicherte Vergütung ins Stromnetz einspeisen und die Wärme zum Heizen von Gewerbebetrieben und kommunalen Einrichtungen wie zum Beispiel Schwimmbäder, Schulen und Krankenhäuser, aber auch für die eigenen Gebäude nutzen kann.
Ihre Vorteile im Überblick:
- der erzeugte Strom kann zu garantieren Preisen ins Stromnetz eingespeist werden

- für den landwirtschaftlichen Betrieb liefert Biogas eine Wärmequelle zu gleich bleibenden Preisen
- Die Energiekosten für den landwirtschaftlichen Betrieb sind konstant
- die vergorene Gülle hat einen besseren Düngewert; die Nährstoffe sind besser pflanzenverfügbar und die Geruchsbelastung sinkt
- die Energieproduktion geschieht effektiv und dezentral
- Biogas ist speicherbar und kann somit auch zur effektiven Spitzenlast Abdeckung dienen.
Auch gegenüber anderen erneuerbaren Energien bietet Biogas zahlreiche Vorteile. So wird bei der Gewinnung von Biogas die ganze Pflanze verarbeitet, nicht nur Rapskörner wie bei Biodiesel oder das Getreidekorn wie bei Bioethanol. Der Energieertrag pro Hektar bei Biogas ist damit etwa dreimal so hoch wie bei diesen alternativen Energieträgern.
Im Unterschied zur Energiegewinnung aus Windkraft und Sonne kann eine Biogasanlage unabhängig von Klima und Witterung betrieben werden. Und im Gegensatz zur Wasserkraft benötigt die Biogasproduktion keinen See- oder Flusslauf. Ein weiterer Vorteil: Biogas ist speicherfähig. Somit können Strom und Wärme zeitlich flexibel erzeugt und genutzt werden. Die Spitzenlastfähigkeit sichert zudem die Energieversorgung, wenn Strom tatsächlich am meisten benötigt wird.
Biogas - das Multitalent der erneuerbaren Energien!