Die meisten Biogasanlagen werden von Landwirten betrieben und sichern ihnen ein zusätzliches Standbein. Speisen sie Strom aus Biogas ins öffentliche Versorgungsnetz ein, ergänzen sie damit die Einnahmen aus ihrer Nahrungs- und Futtermittelproduktion.
Finanziell lohnt sich eine Biogasanlage, weil der Betreiber die Energie gegen eine gesetzlich zugesicherte Vergütung ins Stromnetz abgeben und die Wärme zum Heizen von Gewerbebetrieben und kommunalen Einrichtungen wie zum Beispiel Schwimmbäder, Schulen und Krankenhäuser, aber auch für die eigenen Gebäude nutzen kann. Die regional erzeugte Wärme ist ebenfalls für Industriebetriebe interessant, für die langfristig kalkulierbare Wärmekosten besonders wichtig sind.
Auch für Energieversorger oder Industrieunternehmen stellen Biogasanlagen ein lohnendes Investment dar. Denn die Biogasnutzung ist nicht nur auf ländliche Regionen beschränkt. PlanET hat bereits mehrere Biogasprojekte in Städten realisiert, die auf dem Engagement von Kommunen, Stadtwerken oder kommerziellen Investoren beruhen.