HEAD Presseinfo 300. PlanET Biogasanlage

Presseinformation: EEG 2012 Gewinner-Konzepte

Erfolgreiche Inbetriebnahme der 300. PlanET Biogasanlage

Die PlanET Biogastechnik GmbH hat die Neuaufträge des auslaufenden Jahres ausgewertet, um die renditestärksten Substratkonzepte zu identifizieren. Das Ergebnis: Wer jetzt mit viel Rindergülle, Mist oder Gras in die Biogasproduktion einsteigt, die Stromdirektvermarktung clever zu seinem Vorteil nutz, und genügend Gasspeicher für den Einstieg in die Regelenergie bereithält, profitiert mit dem EEG 2012 mehr als mit dem 2009er EEG. Auch das Substratkonzept der 300. PlanET Biogasanlage passt exakt in das empirische Muster.

Christoph Kleverth, Vertriebsleiter Deutschland bei PlanET, hat sich zum Jahresende die Mühe gemacht, und die einzelnen Substratkonzepte der nationalen PlanET Neukunden des Jahres 2012 ausgewertet. Sein Fazit: „Wer Substrate aus der Einsatzstoffvergütungsklasse II hat, sollte nicht zögern, sondern jetzt einsteigen. 100% Gülle-Anlagen rechnen sich fast immer, unabhängig von der Leistungsklasse“, so der Fachmann. „Wir haben z.B. Kunden, die mit 25.000 t Rindergülle ihr 340 kWel BHKW erst einmal nur 4.500 Betriebsstunden haben laufen lassen, und kommendes Jahr in die Flexprämie einsteigen. Was sich dieses Jahr schon ordentlich gerechnet hat, wird 2013 richtig erfolgreich“, schätzt Kleverth. Auch die 300. PlanET Biogasanlage im nördlichen Münsterland zeigt: Selbst in Veredelungsregionen gibt es noch Biogaskonzepte, die sich rechnen. Die 5.100 t Rindgülle und 2.900 t Mist machen insgesamt 66 Prozent des Substrates aus.

Urkunde 300. PlanET Biogasanlage

Keine Anlage reizt 60 Prozent Maisdeckel aus

Wie nahezu alle Gewinner-Konzepte 2012 kommt fast keine der Neuanlagen überhaupt in die Nähe des 60 Prozent Maisdeckels, und erzielt trotzdem optimale Gaserträge. Denn nur 30 Prozent NawaRo genügen, um fast 70 Prozent der Energie zu erzeugen. Die PlanET Gewinner-Konzepte sind also ressourcenschonend, nachhaltig und gesellschaftspolitisch akzeptiert. Christoph Kleverth hat sogar einige Gewinner-Konzepte nochmals nach dem 2009er EEG durchgerechnet, um die Einnahmen aus dem jeweiligen Substratkonzept vergleichen zu können. „Unser Betreiber der 300. Anlage hätte nach dem 2009er EEG 19 Ct./kWh für NawaRo- und Güllebonus erhalten. Bereits jetzt erhält er mit dem EEG 2012 über sieben Prozent mehr, und er plant, seine vorhandene Gasspeicherkapazität für den Einstieg in die Regelenergie zu nutzen“, führt der Vertriebsleiter aus.

Biomasse-Trends mit dem EEG 2012

„Wir sehen jetzt gegen Ende des Jahres eindeutige Trends. Das war vor drei Jahren ähnlich: Nach der anfänglichen Zurückhaltung seitens der Kunden, hatte sich ein Run auf die erfolgreichen Konzepte mit Satelliten-BHKW entwickelt“. Christoph Kleverth hofft, dass sich der Einsatz von Mist und Gülle ebenso als Trend festigt. Immerhin habe sich die Technik enorm weiterentwickelt, nie zuvor seien die Landwirte so frei in der Wahl ihrer Substrate gewesen.

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