Presseinformation: Hofanlagen mit 75 kW von PlanET

Klein, preiswert und leistungsstark

Das EEG macht mit seinen neuen Regelungen ab 2012 kleine Hofanlagen mit bis zu 75 kW Leistung besonders attraktiv. Denn statt den üblichen 18 bis 20 Cent erhalten die Betreiber 25 Cent je kWh. Voraussetzung für die gesetzliche Bevorzugung: Es werden mindestens 80 Prozent Gülle oder Mist als Substrat eingesetzt. Die PlanET Biogastechnik GmbH baut auf diese Anforderungen zugeschnittene Hofanlagen.
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Vreden, November 2011: Das Erneuerbare Energien Gesetz fördert ab 2012 Hofanlagen mit einer maximalen Leistung von 75 kW. So erhalten die Betreiber 25 Cent pro kWh Strom als Vergütung – üblich sind 18 bis 20 Cent. Vor allem 100 Prozent Gülle einzubringen, lohnt sich in solchen Anlagen, denn dann ist weder ein gasdichtes Gärproduktelager vorgeschrieben, noch die sonst üblichen 150 Tage Verweilzeit in der gesamten Gärstrecke. Das bedeutet einen höheren Erlös bei geringer Investition.
Das Komplettpaket Hofanlage der PlanET Biogastechnik GmbH ist ganz auf das neue EEG zugeschnitten. Bei einer auf Gülle spezialisierten Anlage sind die Stallungen mit Rohrleitungen direkt mit dem Fermenter verbunden. Alternativ kann die Gülle auch über eine Vorgrube eingebracht werden. Im Mischbetrieb mit Gülle, Mist und weiteren Substraten wird zusätzlich ein 11m³ großer PlanET Vario als Feststoffeinbringung installiert.
Das gewonnene Gas wird im mitgelieferten 75-kW-BHKW-Container zu Strom verarbeitet, die erzeugte Wärme über einen Heizungsverteiler zum Fermenter und in die Stallungen geleitet. Geregelt wird die Hofanlage über die bewährte Prozesssteuerung PlanET easy. „Das Besondere an den neuen Hofanlagen sind zum einen die niedrigen Kosten bei guter Gasausbeute“, sagt PlanET Geschäftsführer Hendrik Becker. „Zum anderen kann mit einem Nachgärer die Leistung zu einem späteren Zeitpunkt auf bis zu 250 kW gesteigert werden.“

Die Vorteile einer Hofanlage von PlanET:
• Vergleichsweise großer Gärraum, biologisch zuverlässig: Bakterien werden nicht aus dem Fermenter gespült
• Die Mindestwärmenutzung von 60 Prozent entfällt
• Vergütung 25 Cent/kWh
• Erweiterbarkeit: Aus 75 werden 250 kW
• Variabel: Alles ist vergärbar: Gülle, Mist, Gras oder auch Abfälle
Liegt der Gülle- bzw. Mistanteil zwischen 80 und 100 Prozent, gelten die üblichen 150 Tage Verweilzeit und das Gärproduktlager muss gasdicht sein, sofern es neu gebaut wird und in der Nähe der Biogasanlage steht. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf größere Anlagen, am besten unter Beachtung aktueller Strompartnermodelle.